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Behind Sheets 27/05/2015

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Wiener Sportklub vs. SR Donaufeld 20/10/2014

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Der Fokus des Spiels lag neben der sportlichen Rehabilitation gegen den Aufsteiger aus der Wienerliga vor allem auf den Feierlichkeiten des am Tag zuvor 110 Jährigen Jubiläum des als längsten bespielten Fußballplatzes in Kontinentaleuropa, dem Sportclubplatz.u einer Sanierung Doch an genau diesem Feiertag des Wiener SK, der eigentlich dafür genutzt werden sollte die Stadt Wien zu einer Sanierung dieser Sporthistorischen Kulturstätte zu bewegen, kam mit der Entlassung von Trainer und Co-Trainer ein Paukenschlag der Sprachlos machte. Einen Tag vor einem wichtigen Meisterschaftsspiel indem eine Trendwende eingeleitet werden sollte um den Verein zu stabilisieren die Sportliche Leitung zu entlassen wirkt vor allem Kopflos. Vor allem da die Interimslösung nicht der Sportliche Leiter, ein Nachwuchstrainer oder gar die große Instanz Willy Kaipl wurde sondern Sertan Günes als Spielertrainer kurzfristig mit dem Training beauftragt wurde.In einem dann am Nachmittag erschienen Video auf Ostliga.tv versuchte dann der Sportliche Leiter mit „Also es war schon eine längerfristige Entscheidung und auch ein längerfristiges Gespräch. Wir haben uns halt über die Zukunft des Vereines unterhalten, wohin der Verein will und welche Möglichkeiten das der Verein hat. Und da hat es einfach Unterschiede gegeben. … Es ging grundsätzlich um die sportlichen Vorstellungen, wohin der Verein will, … und grundsätzlich war im Training die Mannschaft immer voll motiviert, auch gestern noch und vorgestern und ganz ehrlich, wenn man sich das Spiel gegen Ritzing anschaut, dass die Mannschaft ein 3:0 oder ein 0:3 in ein 3:2 verwandelt, spricht das auch für das Verhältnis zwischen Trainer und Mannschaft.“ zu erklären versuchte, stellt dieses Statement noch mehr Fragen als es eigentlich beantworten sollte. Auch ein kurz darauf veröffentlichtes Interview von heisseliga.at mit Vereinslegende, Kapitän und Spielertrainer Sertan Günes lässt zumindest die Theorie des Königsmordes nicht verstummen. Hier wird eine Galions- und Integrationsfigur des Vereines in eine Situation gebracht in der es in Zukunft nur Verlierer geben kann, außer diese kurzfristige Lösung wird zu eine langfristige und es kehrt auch wieder der Erfolg und die Sehnsucht des Vereines nach der „First Division, Wiener Sportklub, Take me home…“ ein. Wobei die Frage nach der entsprechenden Trainerlizenz noch die einfachste zu findende Lösung zu sein scheint die gelöst werden muss. Wir werden auf alle Fälle jetzt noch genauer hinsehen um vor allem die immer wieder genannte Transparenz von Verein, Präsidenten und sportlichen Leitung, die nach der Ära Udo Huber Einzug hielt und immer wieder versprochen wurde, auch eingehalten wird. Und hier ist die allererste Feuerprobe die Suche nach einem neuen Trainer. Der Wiener SK spart an allen Ecken und Enden und scheinbar nun auch seinen Trainer. Wer nachkommen wird werden wir hoffentlich bald erfahren, nur hoffen wir nicht das die kurzfristige Spielertrainer Lösung eine bis zur Winterpause werden wird.
Zu dem Spiel ist eigentlich nicht sehr viel zu schreiben. Ein 1 zu 0 Sieg dessen einzig positiven Sachen die Null in der Verteidigung, das Tor vom „Spaniers“ und die trotz Herbstwetter 1250 Zuschauer waren.

Von unserer Seite „Chapeau Herr Jusits!“, es ist Zeit den Hut vor Ihnen und Ihrer Arbeit beim Fußball in Hernals zu ziehen, und in unseren Ohren klingen immer noch die „Kurti, Kurti“ Sprechchöre vom Verteilerkreis, doch so schnelllebig auch unsere Gesellschaft geworden ist umso schneller wird es im „Geschäft Fußball“. Alles Gute für Ihre Zukunft.

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Schieß doch, Schieß doch, Schieß doch dein Tränengas. Wirf den Knüppel weg, zieh den Helm aus. Dann sehen wir wer der Boss ist. 24/09/2014


Dieser Fangesang wird in den Stadien der drei größten Istanbuler Fußballvereine Galatasaray, Fehnerbahce und Besiktas skandiert und er beschreibt die Stimmungslage und Radikalität von Teilen der dortigen Fanszene.
Ein weiteres Indiz dafür, daß Sport und Politik nicht voneinander zu trennen sind, auch wenn das gerne und immer wieder von offiziellen Sportbehörden und Regierungen beteuert wird (siehe Fußball WM 2014, Olympische Winterspiele Sotschi 2014, etc.).
Was passiert, wenn sich Splittergruppen der untereinander verfeindeten Fangruppen Istanbuls der Widerstandsbewegung im Gezi-Park anschließen um die Demonstranten gegen Erdogan und den repressiven türkischen Staat zu unterstützen?
Der junge, deutsche Regisseur Olli Waldhauer hat diese Ereignisse als Anlass genommen einen der spannendsten und berührendsten Dokumentarfilme der letzten Jahre zu drehen, wenn man aktuellen deutschen Rezensionen Glauben schenkt, die anlässlich der Deutschlandpremiere über den Film erschienen sind.

Fragt sich, warum dieser Film zu einem hierzulande gerne vernachlässigten Thema in Österreich noch keinen Verleih hat?
Das Fußballbüro wird dranbleiben und Euch am Laufenden halten.

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