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Teil 1: Frankreich wir kommen – die EM 2016 in Frankreich und die Aussicht auf die WM 2018 in Russland 12/10/2015

Mit der Bestellung des Schweizers Marcel Koller am 1. November 2011 als Trainer der österreichischen Nationalmannschaft, entstand zuerst zuerst einmal ein Diskussion unter den Österreichischen Fußballlegenden ob ein Trainer von „Außen“ überhaupt der Richtige sei. Ziel war es das er Österreich zur WM 2014 in Brasilien führen sollte, was ein schwieriges Unterfangen zu sein schien, spielte Kollers Mannschaft doch in ihrer Qualifikationsgruppe mit Schweden, Irland und abermals Deutschland gegen drei Teilnehmer der EM 2012, sowie wiederum gegen Kasachstan und die Färöer. Koller setzte dabei auf einen eher kleinen Stamm an Spielern, hauptsächlich bestehend aus Legionären. Die Qualifikation verlief erfolgreicher als die letzten beiden. Die heimstarken Österreicher, die bis auf das Deutschland-Spiel alle ihre Heimspiele in Wien gewinnen konnten, hatten vor dem vorletzten Spieltag noch alle Chancen auf die Teilnahme an den Barrage-Spielen; diese wurden jedoch durch eine 1:2-Niederlage nach 1:0-Halbzeitführung in Solnavon den Schweden zunichte gemacht.Trotz der gescheiterten Qualifikation verlängerte der ÖFB seinen Vertrag mit Koller um zwei weitere Jahre. Koller lehnte dafür das Angebot des Schweizerischen Fußballverbandes ab, Nationaltrainer zu werden. In der anstehenden Qualifikation zur Europameisterschaft 2016 traf Österreich erneut auf Schweden sowie auf Russland, Montenegro, Liechtenstein und Moldawien. Nachdem sich das Team im ersten Spiel gegen Schweden zu hause noch mit einem 1:1 hatte abfinden musste, gewann Österreich alle folgenden Spiele, dessen Höhepunkt der 4:1-Auswärtssieg in Stockholm gegen Schweden vorzeitig den Gruppensieg und damit die Qualifikation zur Endrunde in Frankreich sicherte. Marcel Koller hat es geschafft, eine Mannschaft aufzubauen die noch lange nicht am Zenit ihrer Leistungsgrenze steht und deren Aussicht auf eine Qualifikation für die WM 2018 in Russland, in einer Qualifikationsgruppe mit Wales, Serbien, Irland, Moldawien und Georgien besser nicht sein könnte. Immerhin konnte sich die Nationalmahnschaft in der FIFA Weltrangliste unter ihrem Schweizer Trainer von Rang 79 auf den Rang 11 verbessern. Dies bedeutete die höchste Platzierung einer ÖFB-Auswahl seit Einführung der Liste

 

Aufstellung gegen Schweden am 8.09.2015 in Stockholm (Friends Arena):
Robert Almer – Christian Fuchs, Aleksandar Dragovic, Sebastian Prödl, Florian Klein – David Alaba, Zlatko Junuzovic (80. Marcel Sabitzer), Julian Baumgartlinger, Marko Arnautovic (88. Jakob Jantscher), Martin Harnik – Marc Janko ( 84. Stefan Ilsanker)
Trainer: Marcel Koller


Categories Nationalmannschaft