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Teil 3: Der Mythos Cordoba – die WM 1978 in Argentinien 14/10/2015

Unter dem neuen Trainer Helmut Senekowitsch gelang schließlich im vierten Anlauf wieder die Qualifikation zur Weltmeisterschaft 1978 in Argentinien. Das entscheidende Spiel gegen die Türkei gewann Österreich mit 1:0, das Tor von Herbert Prohaska wurde als „Spitz von Izmir“ berühmt. Bei der Weltmeisterschaft in Argentinien konnte sich Österreich überraschend gegen Brasilien, Spanien und Schweden als Gruppensieger durchsetzen. Somit stieg die Mannschaft unter die besten acht Teams der Welt auf, verpasste den Einzug ins Finale allerdings nach Niederlagen gegen die Niederlande, die vom Österreicher Ernst Happel trainiert wurde, und Italien. Im letzten, für Österreich bedeutungslos gewordenen Spiel der Finalrunde traf die Mannschaft auf den amtierenden Weltmeister Deutschland, der allerdings mit einem Sieg noch den Einzug ins Finale hätte schaffen können. Im Vorfeld gab es zahlreiche Sticheleien seitens deutscher Medien und Spieler. Österreich gewann das Spiel mit 3:2, Hans Krankl traf zweimal, der Deutsche Berti Vogts zudem einmal ins eigene Tor. Der Mythos Cordoba beruht nicht nur auf den Sieg gegen den großen Bruder, sonder auch darauf das man den großen Bruder, als aktuellen Weltmeister aus dem Turnier kicken konnte.

 

Aufstellung gegen die BR Deutschland am 21.06.1978 in Cordoba (Estadio Olímpico Chateau Carreras)
Friedrich Koncilia – Erich Obermayer – Robert Sara (C), Bruno Pezzey, Heinrich Strasser – Herbert Prohaska, Josef Hickersberger, Eduard Krieger, Wilhelm Kreuz – Walter Schachner (71. Franz Oberacher), Hans Krankl
Trainer: Helmut Senekowitsch


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